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Oettinger verteidigt EU-Vorgehen gegen Google

Archivmeldung vom 16.04.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 16.04.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Günther Oettinger Bild: Jacques Grießmayer
Günther Oettinger Bild: Jacques Grießmayer

EU-Digitalkommissar Günther Oettinger hält das Wettbewerbsverfahren gegen den Suchmaschinen-Konzern Google für notwendig und hat das Vorgehen der Europäischen Kommission verteidigt. Die EU müsse "Missbrauch abstellen", wenn ein Unternehmen gegen Regeln des EU-Binnenmarktes verstoße, sagte Oettinger in einem Interview mit der "Bild"-Zeitung.

Es gebe "ernstzunehmende Beschwerden von Mitbewerbern über Google", betonte der CDU-Politiker. "Wenn sich die Vorwürfe bewahrheiten, muss die EU den Missbrauch abstellen." Es dürfe nicht sein, "dass Unternehmen weniger erfolgreich sind, weil es Google gibt", so Oettinger weiter. Dies sei der Fall, "wenn etwa Google Konkurrenten in den Suchergebnissen gezielt nach hinten rückt". Auch die Verbraucher seien durch mögliche Verstöße Googles gegen EU-Wettbewerbsregeln betroffen. "Es schadet Verbrauchern, wenn sie durch Ergebnisse einer Suchmaschine zum Beispiel ein Produkt in einem Onlineshop teurer kaufen als nötig."

Auf die Frage, ob es eine eigene EU-Suchmaschine geben sollte, sagte Oettinger, er halte "nichts davon, Google auf EU-Ebene kopieren zu wollen". Er wisse nicht, "ob solch ein `gEUgle` erfolgreich wäre".

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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