Direkt zum Inhalt Direkt zur Navigation
Sie sind hier: Startseite Nachrichten Weltgeschehen Hilfsprogramm für Griechenland: CDU will Kredite strecken und Zinsen senken

Hilfsprogramm für Griechenland: CDU will Kredite strecken und Zinsen senken

Archivmeldung vom 31.08.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 31.08.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Gerd Altmann / pixelio.de
Bild: Gerd Altmann / pixelio.de

Erstmals gibt es in der Führung der CDU konkrete Pläne dafür, wie ein drittes Hilfsprogramm für Griechenland aussehen könnte. "Wir könnten die Rückzahlung der Kredite über einen längeren Zeitraum strecken, etwa über weitere zehn Jahre", sagte der stellvertretende CDU-Vorsitzende Volker Bouffier dem "Handelsblatt" (Montagausgabe). Dadurch würde die finanzielle Belastung des Landes sinken. "Dann kann ich mir vorstellen, das Zinsniveau für die Kredite zu senken. Das ist für Gläubiger nicht ideal, aber sie bekommen Geld. Es gibt keinen Totalausfall", sagte der Ministerpräsident von Hessen.

Einen direkten Schuldenschnitt hingegen lehnt Bouffier ab. "Es darf auf keinen Fall einen zweiten Schuldenschnitt geben. Die Konsequenzen für die deutsche Volkswirtschaft wären nicht absehbar", warnte er. Über Inhalte wollten bislang weder Bundeskanzlerin Angela Merkel noch Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) reden. Schäuble hatte lediglich die Debatte über neue Griechenland-Hilfen wenige Wochen vor der Bundestagswahl befeuert als er betonte, Athen brauche ein weiteres Rettungspaket.

Im Gegensatz zu seinem Amtskollegen aus Bayern, Horst Seehofer (CSU), begrüßte Bouffier den Vorstoß Schäubles. "Die Menschen haben ein Gespür dafür, wenn ihnen Politiker etwas verheimlichen und die Rechnung erst nach der Wahl auftischen wollen", sagte er. Sowohl in Bayern wie in Hessen sind im September Landtagswahlen.

Über die vom griechischen Finanzminister Stournaras ins Spiel gebrachten zehn Milliarden Euro wollte Bouffier nicht spekulieren. "Insgesamt steht aber sehr viel auf dem Spiel", sagte er.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

Videos
Bild: ExtremNews
1.8.2020: Der Tag der Freiheit - ein Erlebnisbericht
Kraft und Power verknüpfen
Kraft und Power verknüpfen
Termine
Transformatives Remote Viewing
85057 Ingolstadt
22.08.2020 - 23.08.2020
Newsletter
Wollen Sie unsere Nachrichten täglich kompakt und kostenlos per Mail? Dann tragen Sie sich hier ein:
Schreiben Sie bitte plumps in folgendes Feld um den Spam-Filter zu umgehen