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Griechenland: Geringe Zinsen trotz Rekordschulden

Archivmeldung vom 03.01.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 03.01.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Klaus Brüheim / pixelio.de
Bild: Klaus Brüheim / pixelio.de

Griechenland zahlt trotz seiner immensen Schulden nur äußerst moderate Zinsen. Dies geht aus einem Vermerk im jüngsten Bericht der Troika-Geldgeber aus EU, EZB und IWF hervor, berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (F.A.Z.).

Demnach zahle Griechenland auf seine gesamte Staatsschuld im Durchschnitt nur einen Zins von 2,4 Prozent. Das ist weniger als in Deutschland der Bund, dessen ausstehenden Anleihen durchschnittlich 2,7 Prozent Zins ausweisen. Im Wahlkampf ist die Zinsbelastung des großen Schuldenberges von mehr als 175 Prozent der Wirtschaftsleistung ein heftig umstrittenes Politikum.

Der Anführer des linken Bündnisses Syriza Alexis Tsipras fordert einen zweiten Schuldenschnitt, da die Last unerträglich hoch sei. Tatsächlich aber ist die Zinslast niedrig, weil das Land überwiegend Hilfskredite zu politischen Vorzugszinsen erhalten hat. Inzwischen liegen mehr als drei Viertel der griechischen Schulden bei öffentlichen Geldgebern und damit vor allen bei den europäischen Banken.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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