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Gauck: Terrorattacke auf Uni in Kenia "abscheulich und menschenverachtend"

Archivmeldung vom 04.04.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 04.04.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Joachim Gauck Bild: Jesco Denzel / Presse- und Informationsamt der Bundesregierung
Joachim Gauck Bild: Jesco Denzel / Presse- und Informationsamt der Bundesregierung

Bundespräsident Joachim Gauck hat die Terrorattacke auf eine Universität in Kenia, bei der mindestens 147 Menschen getötet wurden, scharf verurteilt und als "abscheulich und menschenverachtend" bezeichnet. "Mit großer Betroffenheit habe ich die Nachrichten über den äußerst grausamen Anschlag auf die Universität in Garissa verfolgt, welcher das Leben so vieler Menschen gefordert hat", heißt es in einem Kondolenzschreiben des deutschen Staatsoberhaupts an seinen kenianischen Amtskollegen Uhuru Kenyatta vom Freitag.

"Dieser augenscheinlich gezielt gegen Studierende, darunter viele Christen, gerichtete Akt des Terrors ist abscheulich und menschenverachtend. Die Staatengemeinschaft muss in ihren Bemühungen gegen den internationalen Terrorismus weiterhin entschlossen zusammenstehen."

Die Zahl der Opfer des Terrorangriffes auf die Universität von Garissa in Kenia ist nach der Befreiung auf 147 gestiegen. Das teilte der kenianische Innenminister mit. Die Kämpfe zwischen Armee und Milizionären hätten den ganzen Tag über angedauert, mittlerweile sei das Universitätsgelände aber unter Kontrolle. Die Sicherheitskräfte hätten den Schlafsaal, in dem sich die Angreifer mit Geiseln verschanzt hatten, mittlerweile unter Kontrolle. Dutzende Menschen seien verletzt worden. Über die Zahl der Angreifer lagen zunächst keine Zahlen vor, es seien jedoch vier Bewaffnete getötet worden. Die Al-Schabab-Milizen hatten unterdessen die Verantwortung für den Angriff übernommen.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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