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DIW interpretiert Putins Pipeline-Äußerung als "Erpressung"

Archivmeldung vom 20.07.2022

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 20.07.2022 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Das DIW Berlin in der Mohrenstraße 58 in Berlin-Mitte
Das DIW Berlin in der Mohrenstraße 58 in Berlin-Mitte

Foto: Urheber
Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die Energieexpertin des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Claudia Kemfert, hat dem russischen Präsidenten Wladimir Putin nach dessen Aussage über eine jederzeit mögliche Inbetriebnahme der Erdgas-Pipeline Nord Stream 2 politische Taktiererei vorgeworfen.

"Dass Kreml-Chef Putin nun Nord Stream 2 ins Gespräch bringt, zeigt, dass es bei Nord Stream 1 niemals um technische, sondern um reine politische Gründe ging", sagte Kemfert dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland". "Offenbar will er die Inbetriebnahme von Nord Stream 2 erpressen", so die Einschätzung der Ökonomin.

"Putin geht es darum, Gas weiterhin als politische Waffe einsetzen zu können. Und das tut er derzeit sehr intensiv." Europa und Deutschland dürften sich nicht erpressen lassen, so Kemfert weiter. "Die Inbetriebnahme von Nord Stream 2 würde die Abhängigkeit von Russland weiter erhöhen, dabei müssen wir die Abhängigkeit reduzieren, und das sehr schnell."

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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