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IS will angeblich Terroristen nach Deutschland schleusen

Archivmeldung vom 06.10.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 06.10.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Dennis Witte
Variante der ISIS-Flagge mit dem ersten Teil der Schahāda (oben) und dem Siegel Mohammeds (unten)
Variante der ISIS-Flagge mit dem ersten Teil der Schahāda (oben) und dem Siegel Mohammeds (unten)

Lizenz: Public domain
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die Führung der Terror-Miliz ISIS will angeblich mit einer neuen Taktik Terroristen in westeuropäische Länder schleusen, darunter auch nach Deutschland. Die "Bild am Sonntag" schreibt unter Berufung auf "Sicherheitskreise", dass angeblich als Flüchtlinge getarnte ISIS-Kommandos, bestehend aus jeweils vier Terroristen, die Grenze zur Türkei überqueren sollen. Von dort aus sollen sie mithilfe gefälschter Pässe weiter nach Westeuropa, unter anderem nach Deutschland reisen, um Anschläge zu verüben.

Nach Informationen von "Bild am Sonntag" ist es US-Geheimdiensten gelungen, die verschlüsselte Kommunikation der ISIS-Führung zu dechiffrieren. Aus abgehörten Gesprächen wollen die US-Dienste auch erfahren haben, dass die ISIS-Terroristen auf ihrem Weg nach Westeuropa keine Flugzeuge benutzen sollen.

Hintergrund sind die vergleichsweise strengen Kontrollen an Flughäfen. Deutschen Behörden ist dieses Szenario grundsätzlich bekannt. Das wurde "Bild am Sonntag" aus Regierungskreisen bestätigt. Zur aktuellen Sicherheitslage in Deutschland erklärte ein Sprecher des Bundesinnenministeriums: "Deutschland steht nach wie vor im Fokus des dschihadistischen Terrorismus.

Hieraus resultiert eine abstrakt hohe Gefährdung für die innere Sicherheit, die jederzeit in Form von Anschlägen unterschiedlicher Dimensionen und Intensität real werden kann." Konkrete Anschlagsplanungen seien derzeit nicht bekannt.

IS-Kämpfer dringen in schwer umkämpfte Stadt Kobane ein

Nach wochenlangen heftigen Gefechten und trotz US-geführter Luftangriffe sind Kämpfer der radikal-sunnitischen Gruppierung "Islamischer Staat" in die Grenzstadt Kobane eingedrungen. Trotz erbitterten Widerstands und westlicher Waffenlieferungen an die verteidigenden Kurdenmilizen hissten IS-Kämpfer erstmals ihre markante schwarze Flagge auf einem Gebäude am Stadtrand.

Es sei zu schweren Kämpfen innerhalb der Stadt gekommen. Zuvor war es den Angreifern gelungen, eine strategisch wichtige Höhe einzunehmen, von der aus die Stadt überblickt werden kann. Nach Angaben eines britischen Journalisten in der Stadt soll eine umfassende Evakuierung der verbliebenen Zivilbevölkerung in Richtung der Türkei begonnen haben. Sollte die Stadt an den "Islamischen Staat" fallen, würden weite Teile der türkisch-syrischen Grenze unter Kontrolle des Kalifats kommen.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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