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Untergeneralsekretärin der UNO: Saudi-Arabien spielt bei der Entwicklung führende Rolle

Freigeschaltet am 08.10.2019 um 16:39 durch Andre Ott
Bild: PRNewswire
Bild: PRNewswire

Dr. Rola Dashti, Untergeneralsekretärin der UNO und Exekutivsekretärin der Wirtschafts- und Sozialkommission für Westasien (ESCWA), erklärte am Sonntag, dass die Rolle, die Saudi-Arabien spielt, der Welt Zuversicht vermittelt und der internationalen Gemeinschaft eine klare Botschaft sendet, dass das Königreich ein verantwortungsvolles Land ist, das seine humanitären und Entwicklungspflichten gegenüber den Ländern der Region erfüllt - vor allem hier gegenüber geografisch angrenzenden Ländern wie dem Jemen.

In einer Erklärung gegenüber der Presse nach einem Treffen mit dem saudischen Botschafter im Jemen, Mohammed bin Saeed Al Jabir, und Mitarbeitern des saudischen Entwicklungs- und Wiederaufbauprogramms für den Jemen (SDRPY), sagte Dr. Dashti, dass die ESCWA den Entwicklungsansatz des Königreichs dafür, dem jemenitischen Volk zu helfen, Stabilität, Wohlstand, Sicherheit und ordentliche wirtschaftliche und soziale Verhältnisse zu erreichen, unterstütze.

Dr. Dashti lobte die Entwicklungsprozesse des SDRPY und betonte die Notwendigkeit eines einheitlichen Entwicklungsplans, an dem sich alle jemenitischen Bürger beteiligen können. Auch würdigte sie die Bemühungen des Programms, von der Phase humanitärer Hilfe und Erleichterung zu Entwicklung überzugehen. Sie verwies darauf, dass es bei dem Besuch darum ging, eine engere Kooperation und Zusammenarbeit im Rahmen des Programms zu erreichen, das Stabilität direkt mit nachhaltiger Entwicklung verknüpft.

Begleitet wurde Dr. Dashti bei dem Treffen mit dem SDRPY-General-Supervisor, Botschafter Al Jabir, in der Zentrale des Programms in Riad von Dr. Tariq Al-Alami, Direktor der Abteilung für entstehende und konfliktbezogene Probleme (ECRI) der ESCWA, und Karim Khalil, Sekretär der ESCWA. Bei dem Treffen besprachen beide Seiten die SDRPY-Strategie, sowie die wichtigsten Aktivitäten und Projekte, die von den Außenstellen des Programms im Jemen implementiert worden sind. Botschafter Al Jabir unterstrich dabei die Bereitschaft des Programms, mit der ESCWA zusammenzuarbeiten, um neben dem Aufbau institutioneller Kapazitäten im Jemen Entwicklung zu bewerkstelligen und den Fundus an entwicklungsbezogenen Kenntnissen und Erfahrungen auszubauen.

"Das SDRPY und die ESCWA haben viele gemeinsame Interessen", so Al Jabir in Antwort auf eine Pressefrage bei dem Treffen. "Der vielleicht wichtigste Bereich ist Stabilisierung und Friedensstiftung. Doch auch der Ausbau von Kapazitäten im Jemen, dem wir uns brüderlich verbunden fühlen, ist entscheidend."

Bezüglich der Ergebnisse des Treffens fügte Al Jabir hinzu: "Wir sprachen mit der Kommission über die Möglichkeit, zur Unterstützung unserer Brüder und Schwestern im Jemen zusammenzuarbeiten und eine Vision zu entwickeln, die darauf aufbaut, was sowohl die Region als auch die internationale Gemeinschaft erlebt haben - vor allem hier über die Rolle des Königreichs, das jahrzehntelang bis heute der größte Unterstützer Jemens gewesen ist."

Der saudische Abgesandte für den Jemen wies darauf hin, dass das Königreich den Jemen mit Milliarden US-Dollar unterstützt habe; dass das Programm einem strategischen Plan folge, um sicherzustellen, dass diese Unterstützung richtig gesteuert und zugeteilt wird; und dass das SDRPY anstrebt, dass alle anderen Länder sich über die jemenitische Regierung beteiligen, um zu einer umfassenden Vision zu finden. Al Jabir erklärte weiter, dass das Programm im Jemen 70 Projekte in sieben Hauptsektoren gestartet habe - zusätzlich zur Unterstützung der Zentralbank und Kraftwerke.

Al Jabir sagte, dass das Programm mit der ESCWA in den Bereichen technischer Support und Kapazitätsausbau kooperieren würde, und wiederholte, dass das Programm auf eine gemeinsame Vision ausgerichtet sei, zu der die ESCWA und alle relevanten internationalen Organisationen beitragen würden - unter Beteiligung aller jemenitischen Bürger und Interessengruppen der jemenitischer Seite.

Quelle: The Saudi Development and Reconstruction Program for Yemen (ots)

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