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Medien: Goldener Mittelweg: Russland will sich von Dollar-Übermacht lösen

Archivmeldung vom 27.02.2016

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 27.02.2016 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Gold: Franzosen lösen Spuren aus Abwasser. Bild: pixelio.de, Thorben Wengert
Gold: Franzosen lösen Spuren aus Abwasser. Bild: pixelio.de, Thorben Wengert

Die massiven Goldeinkäufe Russlands und Chinas erhöhen das Vertrauen in das Metall und mindern die Dominanz des US-Dollars, schreibt Die Welt am Freitag. Vor dem Hintergrund einer wachsenden Skepsis gegenüber dem westlichen Finanzsystem könnte dieser Trend den USA ihr stärkstes Druckmittel kosten.

Bei der deutschen Ausgabe des russischen online Magazins "Sputnik" ist weiterzulesen: "Moskau kauft  Gold in großem Stil ein: Um 20 Tonnen hat Präsident Putin die Reserven allein im Januar aufstocken lassen, so viel wie lange nicht. Die Goldreserven Russlands umfassen nun mehr als 1300 Tonnen. Damit versuche Putin, die Übermacht Amerikas und Europas zu brechen, heißt es in Der Welt. Gold sei Russlands Versicherung und Schutz gegen Krisen. Das Metall ist weltweit anerkannt, begehrt und nicht beliebig vermehrbar.

Seit 2005 wurde der Goldbestand Russlands annähernd vervierfacht. Allein in den vergangenen zwölf Monaten wuchs er um mehr als 200 Tonnen. Putin will sich vom Dollar lossagen. Von "Geld als Finanzwaffe" sprechen Experten wie Ian Bremmer, Chef des amerikanischen Analysehauses Eurasia. Tatsächlich nutzte Washington in der Vergangenheit den Dollar, um Russland unter Druck zu setzen, so Die Welt. Jetzt will Putin die Abhängigkeit von der globalen Leitwährung abschwächen.

Nur ein Land kaufe noch rauschhafter Gold als Russland. Gleich um 62 Prozent erhöhte China seine Reserven. Sie liegen nun bei fast 1600 Tonnen – Platz fünf in der weltweiten Rangliste. Russland liegt auf Platz sechs. Amerika, Deutschland, Italien und Frankreich belegen die ersten Plätze. Sie haben ihre Bestände allerdings seit langem nicht mehr aufgestockt.

Offensichtlich hätten die aufstrebenden Nationen das Vertrauen in das von den Industriestaaten dominierte Finanzsystem verloren, schließt die Zeitung. Schließlich sei die Verschuldung in den westlichen Ländern seit den 70er-Jahren kontinuierlich angestiegen."

Quelle: Sputnik (Deutschland)

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