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Immer mehr Türken bekommen Asyl in Deutschland

Archivmeldung vom 03.03.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 03.03.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Bild: Gerd Altmann / pixelio.de
Bild: Gerd Altmann / pixelio.de

In Deutschland wird deutlich mehr Türken als noch vor einem Jahr Asyl gewährt. So lag die Anerkennungsquote im Januar bei 38,2 Prozent, wie aus einer Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Parlamentsanfrage hervorgeht, über die die Zeitungen der Funke-Mediengruppe in ihren Samstagausgaben berichten. Im Januar 2017 hatte die sogenannte Gesamtschutzquote bei 6,4 Prozent, im Juli 2017 bei 22 Prozent gelegen.

Insgesamt wurde im Januar 2018 über 1.074 Asylanträge entschieden. Davon wurden 410 positiv beschieden. Die Vizevorsitzende der Linksfraktion, Sevim Dagdelen, kritisierte die Türkei-Politik der Bundesregierung. "Die hohe Schutzquote zeigt einmal mehr, dass die Türkei weder rechtsstaatlich noch demokratisch ist", sagte Dagdelen, die die Anfrage stellte, den Funke-Zeitungen. Es sei "politisch absolut unverantwortlich", weitere Waffenlieferungen an die Türkei zu genehmigen, so würden neue Fluchtursachen geschaffen. "Statt eines Schmusekurses mit dem Regime Erdogans bedarf es eines sofortigen Rüstungsstopps und ein Einfrieren der EU-Beitrittsverhandlungen." 741 Türken stellten im Januar 2018 einen Asylantrag in Deutschland, wie aus dem Regierungspapier weiter hervor geht. Seit dem Putschversuch gegen Präsident Recep Tayyip Erdogan im Sommer 2016 steigt die Zahl der Asylbewerber aus der Türkei.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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