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Reporter ohne Grenzen warnt vor Auslieferung von Assange

Archivmeldung vom 02.01.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 02.01.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Julian Assange (Symbolbild)
Julian Assange (Symbolbild)

Foto: Author
Lizenz: CC BY-SA 3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die Journalisten-Organisation Reporter ohne Grenzen (RSF) hat Großbritannien vor einer Auslieferung des Wikileaks-Mitgründers Julian Assange an die USA gewarnt. "Die US-Anklage gegen Julian Assange ist eindeutig politisch motiviert", sagte RSF-Geschäftsführer Christian Mihr am Freitag.

Die USA wollten "ein Exempel statuieren" und eine abschreckende Wirkung auf Medienschaffende überall auf der Welt erzielen. Wenn die USA mit ihrem Auslieferungsantrag erfolgreich seien und Assange vor Gericht stellten, drohe dasselbe Schicksal künftig jedem Journalisten weltweit, der geheime Informationen von öffentlichem Interesse veröffentliche.

"Hier stehen die Zukunft von Journalismus und Pressefreiheit weltweit auf dem Spiel", so Mihr. Die Entscheidung über die Auslieferung des Wikileaks-Gründers soll am Montagvormittag in London verkündet werden.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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