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EU prüft Extra-Abgaben auf Wein, Soja und Parfüm aus den USA

Archivmeldung vom 23.07.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 23.07.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Jean-Claude Juncker (2017)
Jean-Claude Juncker (2017)

Bild: Europäische Union / Eigenes Werk

Die Europäische Union prüft, dutzende US-Waren mit Strafzöllen zu belegen, sollten die USA wie angedroht tatsächlich Extra-Abgaben auf Autos aus der EU verlangen. Die Liste ist laut eines Berichts der "Bild am Sonntag" 50 Seiten lang. Darauf stehen unter anderem Soja, Mandeln, Erdnüsse, Wein aus Kalifornien, Parfüm, Holzpellets und Telefone. Insgesamt geht es um Importe im Umfang von 300 Milliarden Dollar (ca. 255 Milliarden Euro), auf die die EU im Fall der Fälle Strafzölle erheben würden.

Am Mittwoch reist EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker nach Washington, um mit US-Präsident Donald Trump über die drohenden Import-Zölle zu sprechen. Nach BamS-Informationen verfolgt die Europäische Union eine Doppelstrategie: Auf der einen Seite will sie das Angebot machen, dass Europa und die USA gemeinsam schon bestehende Zölle auf bestimmte Waren gegenseitig senken. Damit könnte man einen Schritt auf Trump zugehen. Auf der anderen Seite plant die EU aber auch knallharte Vergeltungsmaßnahmen. Welche US-Waren am Ende tatsächlich zusätzlich besteuert werden würden, wird derzeit unter den EU-Mitgliedsländern abgestimmt.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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