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Fidesz-Ausschluss aus EVP: Weber kündigt Treffen mit Orbán an

Archivmeldung vom 09.03.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 09.03.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Manfred Weber Bild: European Parliament on Flickr CC BY-SA 2.0
Manfred Weber Bild: European Parliament on Flickr CC BY-SA 2.0

Der Spitzenkandidat der Europäischen Volkspartei (EVP) für die Europawahlen, Manfred Weber (CSU), hat ein Treffen mit Ungarns Ministerpräsidenten Viktor Orbán angekündigt, um einen Ausschluss der Fidesz-Partei aus der EVP doch noch abzuwenden. "Ich werde in den nächsten Tagen auch noch mal das persönliche Gespräch mit Viktor Orbán in Budapest suchen, weil ich versuchen will, ihm klar zu machen, dass er sich derzeit auf dem Weg aus der EVP hinaus befindet", sagte Weber der "Welt am Sonntag".

Es gehe nicht "um einen Ost-West-Konflikt oder um die Migrationspolitik, wie behauptet wird, sondern darum, welche Werte die EVP und die EU ausmachen", so der CSU-Politiker weiter.

Der EVP-Spitzenkandidat hatte Orbán zuletzt drei Bedingungen für einen Verbleib der ungarischen Fidesz-Partei in dem christdemokratischen Parteienbündnis gestellt. Dazu gehörte neben der Einstellung der Plakataktion gegen EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker und einer Entschuldigung dafür auch der Verbleib der Zentraleuropäischen Universität (CEU) in Budapest, die von dem aus Ungarn stammenden US-Milliardär George Soros unterstützt wird.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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