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"Ärzte ohne Grenzen": Internationale Reaktion auf Ebola zu zögerlich

Archivmeldung vom 08.08.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 08.08.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Doris Oppertshäuser
Quarantänestation eines Krankenhauses in Kinshasa
Quarantänestation eines Krankenhauses in Kinshasa

Lizenz: Public domain
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die Nichtregierungsorganisation "Ärzte ohne Grenzen" hat die internationale Reaktion auf die Ebola-Epidemie in Westafrika als zu zögerlich bezeichnet. Dass die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Epidemie als "internationalen Gesundheitsnotfall" eingestuft habe, zeige, dass man den aktuellen Ausbruch ernst nehme, doch Erklärungen retteten keine Leben, so ein Sprecher von "Ärzte ohne Grenzen" am Freitag.

Die Ankündigungen müssten nun dringend in Taten umgesetzt werden. Experten und medizinisches Gerät müssten in die betroffenen Regionen entsandt werden. "Menschen sterben, weil zu langsam gehandelt wird." Nach Angaben der WHO starben seit dem Ausbruch der Ebola-Epidemie im März in Westafrika mindestens 961 Menschen, insgesamt wurden über 1.700 Infektionen und Verdachtsfälle gezählt.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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