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Tusk sieht neue Ära der "Vorkriegszeit" in Europa

Archivmeldung vom 30.03.2024

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 30.03.2024 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
(Symbolbild)
(Symbolbild)

Foto: Estin Giç Giç
Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Polens Ministerpräsident Donald Tusk warnt mit drastischen Worten vor einem drohenden Krieg in Europa. "Ich weiß, es klingt niederschmetternd, vor allem für die jüngere Generation, aber wir müssen uns daran gewöhnen, dass eine neue Ära begonnen hat: die Vorkriegszeit", sagte Tusk der "Welt" und europäischen Partnermedien.

"Ich übertreibe nicht; das wird jeden Tag deutlicher", ergänzte er. "Ich möchte niemandem Angst machen, aber Krieg ist kein Konzept mehr aus der Vergangenheit", so Tusk weiter. "Er ist real, und er hat schon vor über zwei Jahren begonnen. Am beunruhigendsten ist derzeit, dass buchstäblich jedes Szenario möglich ist. Eine solche Situation haben wir seit 1945 nicht mehr erlebt." 

Zugleich sagte Tusk, er beobachte "bereits eine echte Revolution in der europäischen Mentalität". In seiner ersten Zeit als Premierminister von 2007 bis 2014 habe niemand außer den baltischen Staaten auf seine Warnungen gehört. "Als ich sagte, Russland sei ein Problem für Europa, kein Partner, zuckte man mit den Schultern: Klar, ein Pole, ein Russophober." Nun beobachte er "ohne Genugtuung" die Veränderungen in allen europäischen Hauptstädten. "Die wichtigste ist, dass niemand mehr infrage stellt, dass wir uns gemeinsam verteidigen müssen. Schauen Sie sich Deutschland an, dort hat ein gewaltiger Umschwung stattgefunden. Heute wetteifern CDU und SPD darum, wer von ihnen proukrainischer ist."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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