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Außenminister Sergej Lawrow: Russland will Ukraine-Krise umfassend beilegen

Archivmeldung vom 05.05.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 05.05.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Sergej Lawrow (2014)
Sergej Lawrow (2014)

Foto: OSCE Parliamentary Assembly
Lizenz: CC-BY-SA-2.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Russlands Außenminister Sergej Lawrow hat in einem Exklusiv-Interview mit der Handelsblatt-Beilage "Russia Beyond The Headlines" (RBTH) deutliche Signale der Entspannung ausgesendet. Lawrow sagte, dass die Ukraine-Krise im außenpolitischen Dialog zwischen Russland und Deutschland vorrangig sei. Man sei sich, so Lawrow, darüber einig, "dass eine Eskalation der Spannungen sowohl für die Ukraine selbst, als auch für das gesamte System der europäischen Sicherheit äußerst negative Folgen haben würde".

Der russische Außenminister betonte in dem Gespräch mit RBTH, dass Russland daran interessiert sei, die Krise allumfassend beizulegen - "und zwar auf der Grundlage der strikten Umsetzung ausnahmslos aller Punkte des Minsker Abkommens vom 12. Februar". In dem Minsker Abkommen vom 12. Februar, das auf Initiative Deutschlands und Frankreich zustande kam, wurde unter anderem der Abzug der schweren Waffen aus einer vereinbarten Pufferzone beschlossen. Darüber hinaus der Austausch von Gefangenen verabredet. Per Verfassungsreform soll eine Dezentralisierung der Ukraine erreicht werden.

Das Interview mit Russlands Außenminister Sergej Lawrow erscheint am Mittwoch, den 6. Mai, in der Beilage "Russia Beyond The Headlines", die der aktuellen Ausgabe des Handelsblatts beigelegt ist. "Russia Beyond The Headlines" ist die internationale Beilage der in Moskau erscheinenden "Rossiskaya Gazeta" und erscheint weltweit in 30 Zeitungen, darunter der "The New York Times", dem "The Wall Street Journal" oder dem "Daily Telegraph". Seit dem September vergangenen Jahres wird die deutsche Ausgabe von RBTH über das Handelsblatt vertrieben. Die Beilage wird unabhängig vom Handelsblatt erstllt, die redaktionelle Verantwortung liegt ausschließlich bei Russia Beyond The Headlines.

In dem Interview unterstreicht Russlands Chefdiplomat das Ziel einer verstärkten Annäherung zwischen der EU und der Eurasischen Union. Hierfür, so Lawrow, "existieren alle notwendigen Voraussetzungen einschließlich eines großen Maßes der Komplementarität der Wirtschaft und der Einhaltung einheitlicher Handelsregeln". Die Mai-Ausgabe von RBTH widmet sich insbesondere dem 70. Jahrestag des Endes des 2. Weltkrieges.

Quelle: Handelsblatt (ots)

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