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Connemann: Veganer brauchen mehr Produkttransparenz in Europa

Archivmeldung vom 01.11.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 01.11.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Gitta Connemann (2020)
Gitta Connemann (2020)

Bild: Eigenes Werk /OTT

Seit 1994 findet an jedem 1. November der Weltvegantag statt. Er wurde anlässlich des fünfzigsten Jahrestages der Vegan Society, einer Vereinigung für britische Veganer, gegründet und informiert über vegane Ernährung und Lebensweise.

Anlässlich des Weltvegantages 2021 erklärt die stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Gitta Connemann: "In Deutschland ernähren sich zwischen 800.000 und 1,3 Mio. Menschen vegan. Und die Zahlen steigen. Veganer verzichten auf tierische Produkte aller Art, auf Fleisch, Milch, Eier, Butter, Honig, Gelatine etc. Entsprechend boomt das Geschäft mit alternativen Fleischprodukten. Längst haben vegetarische und vegane Produkte ihr Nischendasein verlassen. Diese gehören zum Stamm-Sortiment jedes Geschäfts.

Allerdings ist vegan zu leben im Alltag nicht immer leicht. Denn es gibt derzeit national und EU-weit keine klare Regelung, was tatsächlich vegan und vegetarisch ist. Manche als 'vegan' beworbenen Produkte enthalten Inhaltsstoffe tierischer Herkunft, die nicht ausgewiesen werden müssen. Zudem gibt es einen Dschungel an Siegeln und Labeln in der EU. So werden die Verbraucherinnen und Verbraucher eher verwirrt, statt genau über die Zusammensetzung der Produkte informiert. Das muss sich ändern.

Für mehr Transparenz sorgen bereits die Leitsätze der Deutschen Lebensmittelbuch-Kommission - jedenfalls in Deutschland. Die Leitsätze beschreiben die Beschaffenheit und die Hauptbestandteile von veganen und vegetarischen Lebensmitteln sowie den Bezug zu einem ähnlichen tierischen Produkt. Dies hilft nicht nur den Verbrauchern. Klare Spielregeln helfen auch dem Markt mit Fleischersatzprodukten. Denn sie schaffen für die Hersteller Rechtssicherheit für den Produktionsprozess.

Deutschland ist Vorreiter bei der Kennzeichnung veganer und vegetarischer Lebensmittel. Die Leitsätze können jedoch nur der erste Schritt sein. Erforderlich ist eine rechtlich verbindliche europaweite Kennzeichnung. Sowohl zum Schutz des Wettbewerbs als auch für den Verbraucherinnen und Verbraucher. Hier ist die Europäische Kommission gefordert. Jeder Konsument muss erkennen können, ob Produkte tatsächlich vegetarisch, vegan oder fleischhaltig sind - nur so haben die Verbraucher eine echte Wahl."

Quelle: CDU/CSU - Bundestagsfraktion (ots)

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