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Snowden „überhaupt nicht enttäuscht" wegen Trumps „Nein“ zu seiner Begnadigung

Archivmeldung vom 20.01.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 20.01.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Anja Schmitt
Edward Snowden, Oktober 2013
Edward Snowden, Oktober 2013

Foto: Cropbot
Lizenz: CC-BY-3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der Ex-CIA-Mitarbeiter Edward Snowden ist nach eigenen Worten „überhaupt nicht enttäuscht“ darüber, dass US-Präsident Donald Trump ihn vor seinem Abgang aus dem Amt nicht begnadigt hat. Dies schreibt das russische online Magazin „SNA News“ .

Weiter heißt es hierzu auf deren deutschen Webseite: "„Ich bin überhaupt nicht enttäuscht darüber, dass ich ohne Begnadigung vonseiten des Mannes geblieben bin, der nie Liebe gekannt hat, für die er nicht gezahlt hat. Seine verbliebenen Anhänger dürfen aber nie vergeben, dass dieser Mann mit einem selbstgefälligen Lächeln jene Menschen, die die Wahrheit unter noch verzweifelteren Umständen sagen, nicht begnadigt hat“, schrieb Snowden auf Twitter.

Trump begnadigt mehr als 70 Personen In den letzten Stunden seiner Amtszeit hat US-Präsident Donald Trump 73 Personen, darunter auch seinen ehemaligen Chefstrategen Steve Bannon, begnadigt. Bei weiteren 70 Menschen wurden die Strafen abgemildert. Trump selbst, Mitglieder seiner Familie und sein persönlicher Anwalt Rudy Giuliani stünden nicht auf der Liste.

WikiLeaks-Gründer Julian Assange, dem in den USA wegen der Enthüllung geheimer Dokumente des US-Militärs bis zu 175 Jahre Haft drohen, und Ex-CIA-Mitarbeiter Edward Snowden, der Asyl in Russland bekommen hat, seien nicht begnadigt worden, heißt es.

Edward Snowden

2013 hatte Snowden Dokumente zu Ausspäh-Aktivitäten des US-Abhördienstes NSA und dessen britischen Pendants GCHQ an Journalisten weitergegeben. Auf der anschließenden Flucht über Hongkong wollte er nach eigenen Angaben nach Ecuador, strandete aber am Moskauer Flughafen Scheremetjewo, nachdem die US-Regierung seinen Reisepass annulliert hatte. Nach tagelangem Aufenthalt in der internationalen Zone des Flughafens bekam Snowden Asyl in Russland – unter der Bedingung, dass er seine gegen die US-Regierung gerichtete Tätigkeit einstellen würde. Er bekam eine Aufenthaltserlaubnis für die Dauer von drei Jahren, die seitdem mehrmals verlängert wurde.

Im August 2014 erhielt er eine dreijährige Aufenthaltserlaubnis, mit der er nicht nur innerhalb Russlands, sondern auch ins Ausland reisen konnte. Im Januar 2017 wurde seine Aufenthaltserlaubnis bis 2020 verlängert. Im Oktober 2020 erhielt er eine unbefristete Aufenthaltserlaubnis in Russland. Anfang Dezember 2020 gab Snowden seine Absicht bekannt, die russische Staatsbürgerschaft beantragen zu wollen. "

Quelle: SNA News (Deutschland)

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