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Portugals Premier plant gemeinsame Plattform für Banken

Archivmeldung vom 30.05.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 30.05.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
António Costa (2014)
António Costa (2014)

Foto: Manuelvbotelho
Lizenz: CC BY-SA 3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der portugiesische Premierminister António Costa will den Banken des Landes helfen, die vielen faulen Kredite aus ihren Büchern zu entfernen: Geplant ist dafür eine institutsübergreifende Plattform. Die Regierung arbeite "mit der portugiesischen Zentralbank an einer gemeinsamen Plattform der Banken zur Koordinierung der Krediteintreibung", sagte Costa dem "Handelsblatt". Viele Unternehmen hätten Kredite bei mehreren Banken, deshalb werde es helfen, wenn sich die Banken untereinander absprechen.

Eine Abwicklungsbank, in die faule Kredite übertragen werden, schließt er aus. "Wir brauchen keine Bad Bank", so Costa. "Die Banken haben heute das nötige Eigenkapital, um in Ruhe das Problem der faulen Kredite anzupacken."

In den vergangenen Monaten hatten die großen Finanzinstitute Portugals neue Investoren gefunden. Zudem helfe den Banken auch die Erholung der portugiesischen Wirtschaft. Die hat ihr Wachstum in den vergangenen Monaten gesteigert und im ersten Quartal dieses Jahres 2,8 Prozent erreicht. Gleichzeitig hat Costa das Haushaltsdefizit 2016 auf zwei Prozent gesenkt, die EU hat das Land in der vergangenen Woche aus dem Defizitverfahren entlassen. Für diese Erfolge macht Costa die Abkehr von mehreren Sparmaßnahmen verantwortlich. "Wir haben gezeigt, dass es einen neuen und besseren Weg gibt, das Land zu stabilisieren", sagte der Premier. "Das Ende der Austerität war entscheidend, um das Vertrauen der Bevölkerung in die Wirtschaft zu stärken."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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