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US-Whistleblower Ellsberg hatte noch weitere geheime Dokumente

Archivmeldung vom 15.03.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 15.03.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
USA /VSA Flagge
USA /VSA Flagge

Bild: Eigenes Werk /OTT

Der US-Whistleblower Daniel Ellsberg hätte die US-Regierung noch weiter erschüttern können, als er dies mit den sogenannten Pentagon-Papieren ohnehin tat. Das berichtet das Magazin der "Süddeutschen Zeitung". Die "New York Times" hatte am 13. Juni 1971 die von Ellsberg heimlich kopierten Dokumente veröffentlicht, die bewiesen, wie die Regierung den Kongress und die Öffentlichkeit über den Vietnamkrieg belogen hatte.

Zusätzlich zu diesen Dokumenten hatte Ellsberg noch Tausende Seiten weiterer geheimer Dokumente kopiert, die jedoch nie veröffentlicht wurden. "Es waren geheime Atomkriegspläne der USA. Es ging um die genauen Pläne für einen Atomkrieg mit der Sowjetunion, um die Frage, wer im Fall der Fälle in den USA die Befehle gibt, und um Szenarien, wie ein atomarer Showdown aussehen könnte", sagte Ellsberg dem Magazin.

Die Papiere wollte Ellsberg nach den Pentagon-Papieren veröffentlichen und sie bis dahin vorsichtshalber seinem Bruder übergeben. Der "vergrub die Dokumente in einem Pappkarton, den er in einen grünen Müllsack gepackt hatte, auf einer Müllkippe in Hastings-on-Hudson. Er markierte die Stelle. Doch dann kam ein Sturm - und die Markierung war verschwunden". Trotz wochenlanger Suche fand Ellsbergs Bruder die Dokumente nicht wieder.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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