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Künast: EU-Freizügigkeit für Arbeitnehmer darf nicht missbraucht werden

Archivmeldung vom 20.05.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 20.05.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Renate Künast (2017)
Renate Künast (2017)

Foto: Superbass
Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer anderer EU-Staaten müssen die gleichen Arbeitsbedingungen wie für deutsche gelten, so Renate Künast, Sprecherin für Ernährungspolitik von Bündnis 90/Die Grünen: "Es kann nicht sein, dass wir Arbeitnehmerfreizügigkeit in der EU quasi so umsetzen, dass Menschen aus Rumänien Freiwild sind. Ich finde, es muss hier so gezahlt werden, dass man hier leben kann, egal wo die Leute herkommen."

Im tagesgespräch bei phoenix plädiert Künast für einen grundsätzlichen Wandel, z. B. durch Festanstellungen. Die Debatte um ausländische Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer u. a. in Fleischbetrieben sei von der Politik lange weggeschoben worden. Künast hofft, dass sich Arbeitsminister Heil nun gegen einen möglichen Gegendruck aus der CDU/CSU durchsetzen kann: "Die Fleischwirtschaft hat sich zu einer Ansammlung von schwarzen Schafen, mit nur wenigen weißen Ausnahmen, entwickelt, das ist deren Geschäftsmodell. An der Stelle muss etwas geändert werden und vorne bei der Tierhaltung."

Quelle: PHOENIX (ots)


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