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Afghanistan-Abzug: Bundeswehr muss 20 Prozent weniger Material zurückbringen

Archivmeldung vom 22.03.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 22.03.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: TiM Caspary / pixelio.de
Bild: TiM Caspary / pixelio.de

Die Bundeswehr hat ihre Pläne für den Material-Abzug aus Afghanistan konkretisiert: Nach jüngsten Berechnungen müssen rund 20 Prozent weniger Material zurück nach Deutschland transportiert werden als zunächst erwartet. "Im Moment gehen wir davon aus, dass wir etwa 4.800 Container-Äquivalente und 1.200 Fahrzeuge nach Deutschland bringen müssen", sagte Generalmajor Hans-Erich Antoni, Kommandeur des Fähigkeitskommandos Logistik der Bundeswehr, der "Welt".

Rund 85 Prozent des gesamten Materials solle über die türkische Hafenstadt Trabzon verfrachtet werden. Am Schwarzen Meer fangen in dieser Woche rund 160 Logistiker der Bundeswehr an, den zentralen Umschlagplatz aufzubauen. Geräte und Fahrzeuge, die mit Flugzeugen aus Afghanistan ankommen, werden dort auf einem rund 30.000 Quadratmeter großen Hafengelände sortiert, geprüft und auf Schiffe verladen. Deutschland hat dazu vor wenigen Tagen ein Abkommen mit dem türkischen Transportministerium getroffen.

Die Bundeswehr richtet sich darauf ein, Afghanistan bis zum 31. Dezember 2014 komplett verlassen zu können. "Wir planen die Option ,Null`", sagte Antoni weiter. Wie viel Material letztlich länger im Land bleibe, könne man erst sagen, wenn feststeht, wie die Folgemission nach der Internationalen Afghanistan-Schutztruppe Isaf aussieht. "Wir wollen ja nicht etwas zurück verlegen, um es dann wieder hinzufliegen."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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