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Abzug der Aufklärungs-Tornados aus Afghanistan

Archivmeldung vom 23.09.2010

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 23.09.2010 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Seit 2007 im Einsatz: Ein Aufklärungstornado in Afghanistan. Bild: Bundeswehr/Bienert
Seit 2007 im Einsatz: Ein Aufklärungstornado in Afghanistan. Bild: Bundeswehr/Bienert

Am 22. September hat Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg in Absprache und in voller Übereinstimmung mit Außenminister Guido Westerwelle entschieden, die beim Einsatzgeschwader Mazar-e Sharif stationierten Aufklärungs-Tornados aus Afghanistan abzuziehen.

Die Rückverlegung der sechs Luftfahrzeuge wird voraussichtlich im November durchgeführt. Die deutschen Aufklärungs-Tornados waren in den vergangenen Jahren nicht nur quantitativ sondern auch qualitativ eines der über ganz Afghanistan eingesetzten Aufklärungsmittel der International Security Assistance Force (ISAF).

Neuer Schwerpunkt, neue Ausrichtung

Vor dem Hintergrund der Schwerpunktverlagerung der internationalen Truppe zugunsten des Aufbaus und der Ausbildung der afghanischen Sicherheitskräfte sowie der derzeit ausplanbaren personellen Obergrenze von 5.000 deutschen Soldatinnen und Soldaten wurde eine Neuausrichtung des deutschen Einsatzkontingents notwendig. Der Abzug der Tornados erfolgt auf Empfehlung des Kommandeurs der ISAF, US-General David Petraeus.

Die hierdurch freigesetzten bis zu 90 Dienstposten sollen in Anpassung des deutschen Engagements in Einklang mit den bei den Konferenzen in London und Kabul gefassten Beschlüssen der internationalen Gemeinschaft in die Bereiche Ausbildung, Mentoring und Partnering der afghanischen Sicherheitskräfte reinvestiert werden.

Keine Aufklärungslücke

Mit den unbemannten Aufklärungssystemen Heron 1, KZO (Kleinfluggerät Zielortung) und LUNA (Luftgestützte unbemannte Nahaufklärungs-Ausstattung) verfügt der deutsche Kommandeur des Regionalkommandos Nord weiterhin über leistungsfähige Aufklärungsmittel für den Einsatz in seinem Zuständigkeitsbereich.

Die weiterhin erforderliche taktische Luftaufklärung in Gesamt-Afghanistan wird künftig durch Aufklärungssysteme von Partnernationen wahrgenommen. Ein Tornado-Einsatzmodul des Aufklärungsgeschwaders 51 Immelmann wird der NATO künftig als „Reserve“ angezeigt, um bei Bedarf kurzfristig nach Afghanistan verlegen zu können. Eine entsprechende Regelung wird derzeit erarbeitet.

Quelle: Bundeswehr

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