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Polen sieht seinen Ex-Premier Tusk als Vertreter Deutschlands

Archivmeldung vom 04.01.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 04.01.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Donald Tusk Bild:  European People's Party, on Flickr CC BY-SA 2.0
Donald Tusk Bild: European People's Party, on Flickr CC BY-SA 2.0

EU-Ratspräsident Donald Tusk vertritt aus Sicht der Regierung in Warschau laut dem polnischen Außenminister Jacek Czaputowicz deutsche Interessen. Czaputowicz hat sich diesbezüglich in einem Interview für das Portal Polska Times geäußert.

Die deutsche Ausgabe des russischen online Magazins "Sputnik" meldet weiter: "Polen stelle Tusks Legitimität nicht in Frage, betrachte ihn aber nicht als seinen Vertreter. Warschau habe anstelle von Tusk Jacek Saryusz-Wolski für den Posten des EU-Ratschefs nominiert.

Wenige Stunden vor dem EU-Gipfel habe Angela Merkel bei ihrem Auftritt im Bundestag bereits bekanntgegeben, dass Tusk das Amt übernehmen werde. Dies deute darauf hin, dass „er Deutschlands Vertreter war, wenn auch informell“, betonte Czaputowicz.

„Dies war eine legitime, aber ethisch gesehen sehr fragliche Entscheidung,“ fügte er hinzu.

Zuvor hatten die EU-Staats- und Regierungschefs trotz des Protestes der polnischen Regierung Tusk erneut zum EU-Ratspräsidenten gewählt. Die polnischen Behörden kritisierten wiederholt seine Kandidatur, da Tusk die Interessen seines Landes auf der EU- Ebene nicht durchsetze."

Quelle: Sputnik (Deutschland)

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