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Wirtschaftsnobelpreisträger für rasche Zinserhöhung in den USA

Archivmeldung vom 26.05.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 26.05.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Robert J. Shiller (2012)
Robert J. Shiller (2012)

Foto: World Economic Forum
Lizenz: CC-BY-SA-2.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der US-Wirtschaftsnobelpreisträger Robert Shiller hat von der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) eine schnelle Zinserhöhung gefordert, um die sich bildenden Spekulationsblasen auf den Finanzmärkten frühzeitig zu bekämpfen. "Ich könnte mir eine drastische Anhebung der Leitzinsen um einen halben Prozentpunkt noch im Juni vorstellen", sagte der Yale-Professor in einem Gespräch mit dem "Handelsblatt" (Mittwochsausgabe).

Ein solch deutliches Signal müsse allerdings mit einer Erklärung der Notenbank verbunden werden, dass der Aufschwung in den USA intakt sei. Shiller verwies auf die stark gesunkene Arbeitslosenquote, die jetzt bei 5,4 Prozent liege. Verbunden mit einer positiven Botschaft könnten die Märkte auch eine starke Zinsmedizin verkraften. Die Forderung von Shiller kommt zu einem Zeitpunkt, da die Fed seit Monaten über den richtigen Moment und das richtige Ausmaß für die erste Zinserhöhung seit 2006 diskutiert. Ökonomen hatten die Zinswende in den USA lange Zeit für die Notenbank-Sitzung Ende Juni vorausgesagt. Nach den zuletzt enttäuschenden Wachstumszahlen erwarten die Marktstrategen jetzt frühestens im September eine Zinserhöhung.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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