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Nato will stärker auf Abschreckung setzen

Archivmeldung vom 11.07.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 11.07.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Hacken: der Cyber-Krieg nimmt Fahrt auf. Bild: pixelio.de/G. Altmann
Hacken: der Cyber-Krieg nimmt Fahrt auf. Bild: pixelio.de/G. Altmann

Die Nato will künftig mehr auf Abschreckung setzen. Es seien auf dem Nato-Gipfel am Mittwoch Entscheidungen getroffen worden, wonach die Abschreckungs- und Verteidigungskapazitäten verstärkt werden sollten, sagte Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg nach dem ersten Tag des zweitägigen Gipfels in Brüssel. Besonderes Augenmerk sollte künftig auf den Bereich der "Cyberabwehr" gelegt werden. Die Lasten im Bündnis sollten zudem künftig "gerechter" verteilt werden, sagte Stoltenberg.

Die Nato-Mitglieder seien sich einig, dass künftig mehr Geld in den Nato-Haushalt eingezahlt werden solle. Auch wenn noch nicht alle Mitgliedsländer das sogenannte 2-Prozent-Ziel erreicht hätten, würden die Militärausgaben wieder steigen, was eine "Trendumkehr" sei. Außerdem sei die Entscheidung getroffen worden, die Kommandostruktur zu modernisieren. Es gebe aber auch Meinungsverschiedenheiten, räumte Stoltenberg ein, ohne Details zu nennen.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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