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Tsipras sucht Nähe zu Euro-Staaten

Archivmeldung vom 14.01.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 14.01.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Syriza Parteivorsitzender Alexis Tsipras
Syriza Parteivorsitzender Alexis Tsipras

Foto: Lapost
Lizenz: CC BY 2.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die Euro-Länder wappnen sich für einen möglichen Machtwechsel in Griechenland. Nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" knüpfen vor allem Deutschland und Frankreich über die offiziellen Beziehungen zur griechischen Regierung hinaus auch Kontakte zum oppositionellen Linksbündnis Syriza. Gleiches gilt für die Europäische Zentralbank (EZB) und die Euro-Gruppe. Die Initiative soll von Syriza-Chef Alexis Tsipras ausgegangen sein, schreibt die SZ am Mittwoch.

Ziel aller Beteiligten ist es dem Vernehmen nach, sich kennenzulernen und Anknüpfungspunkte für künftige Gespräche ausfindig zu machen. Syriza liegt in den Umfragen knapp vor der konservativen Partei des noch amtierenden Ministerpräsidenten Antonis Samaras.

Sollte es Tsipras tatsächlich schaffen, die Neuwahl am 25. Januar zu gewinnen und eine Regierungskoalition zu bilden, stehen Europa harte Diskussionen ins Haus. Der Linken-Chef will das 240 Milliarden Euro schwere Hilfsprogramm für Griechenland neu verhandeln, einen Teil-Erlass der immensen Staatsschulden erzwingen und Reformen zurücknehmen, die aus seiner Sicht zu unzumutbaren sozialen Härten für die Bevölkerung geführt haben. Die Euro-Staaten, allen voran die Bundesrepublik, wollen Griechenland zwar in der Euro-Zone halten, lehnen die Syriza-Forderungen aber bisher kategorisch ab.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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