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Myanmar: Ärzten ohne Grenzen sollen Aktivitäten im Land einstellen

Archivmeldung vom 28.02.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 28.02.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Doris Oppertshäuser
(alte) Flagge von Myanmar
(alte) Flagge von Myanmar

Die Regierung von Myanmar hat die niederländische Sektion von Ärzte ohne Grenzen angewiesen, alle Aktivitäten im Land mit sofortiger Wirkung einzustellen. Das teilte die Organisation am Freitag mit und zeigte sich "schockiert und äußerst besorgt um das Schicksal von zehntausenden Patienten, die derzeit von den medizinischen Teams der Organisation im ganzen Land behandelt werden".

Ein Sprecher der Regierung Myanmars sagte der BBC, der Organsiation werde Voreingenommenheit zugunsten einer muslimischen Minderheit im Bundesstaat Rakhine vorgeworfen. Mitglieder dieser Minderheit würden bevorzugt behandelt. Ärzte ohne Grenzen sind seit 22 Jahren in Myanmar tätig. Dabei habe die Organisation nach eigenen Angaben gezeigt, "dass sie Hilfe ausschließlich an den medizinischen Bedürfnissen der Bevölkerung orientiert, unabhängig von der ethnischen oder politischen Zugehörigkeit, der Religion oder des Geschlechts der Patienten". Derzeit führe man Gespräche mit der Regierung, damit die Arbeit im Land wieder aufgenommen werden könne.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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