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Steinmeier unterstützt regionale Eingreiftruppe gegen Boko Haram

Archivmeldung vom 26.01.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 26.01.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Boko Haram
Boko Haram

Lizenz: Public domain
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Im Kampf gegen die afrikanische Terrorgruppe Boko Haram unterstützt Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) die Bildung einer regionalen Eingreiftruppe. Steinmeier sagte der "Saarbrücker Zeitung", Boko Haram terrorisiere mit brutaler Gewalt die Bevölkerung in Nigeria und inzwischen auch in den angrenzenden Staaten Kamerun, Niger und Tschad. "Der Vorschlag einer regionalen Eingreiftruppe ist vor diesem Hintergrund richtig."

Nachhaltig aufgebaut und vom Westen unterstützt wäre eine solche Truppe auch "ein Ausdruck der gewachsenen Handlungsfähigkeit und des Verantwortungsbewusstseins Afrikas". Zugleich betonte der Außenminister: "Im Kampf gegen Boko Haram sind alle gefordert, die Staaten der Region ebenso wie der Westen."

Mit Blick auf die Flüchtlingswelle aus Afrika machte Steinmeier deutlich, dass die Schlepperbanden gestoppt werden müssten. "Dabei können die Transitländer eine wichtige Rolle spielen." Das allein löse zwar nicht das Fluchtproblem, "aber es würde Menschenleben retten". Sein Eindruck sei, "dass es bei den Verantwortlichen in Tunesien und Marokko Bereitschaft gibt, die Lösung dieser Probleme gemeinsam anzugehen".

Quelle: Saarbrücker Zeitung (ots)

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