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„Man braucht kaum zu raten“: Lukaschenko antwortet, wann er zurücktritt

Archivmeldung vom 09.08.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 09.08.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Anja Schmitt
Alexander Lukaschenko (2015)
Alexander Lukaschenko (2015)

Von Serge Serebro, Vitebsk Popular News - https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Alexander_Lukashenko_President_of_Belarus.jpg, CC-BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=44201298

Weißrusslands Präsident Alexander Lukaschenko hat in einem großen TV-Interview geantwortet, wann er seinen Posten verlassen wird. Dies meldet das russische online Magazin „SNA News“ .

Weiter heißt es hierzu auf deren deutschen Webseite: "„Man braucht kaum zu raten, wann Lukaschenko zurücktritt, schon bald“, sagte er und fügte hinzu, dass er sich mehrmals darüber Gedanken gemacht habe, wie sich die Lage in der Ex-Sowjetrepublik entwickeln würde, wenn ein anderer Mensch an die Macht kommen würde.

Die Frage nach einem Nachfolger sei für Lukaschenko am schwierigsten. Er sehe zwischen 15 und 20 Kandidaten, die künftig Präsident werden könnten. Die Wahl werde aber am weißrussischen Volk liegen.

Lukaschenko sprach auch über den Wunsch, „ruhig zu leben“, er verstehe aber, dass es „kein ruhiges Leben bis zum Tod geben wird“. Er sei in sein Land „hineingewachsen“ und könne sich kaum vorstellen, wie er in die Rente gehen oder etwas anderes tun könnte.

Lukaschenko ist aktuell zum sechsten Mal nacheinander Präsident des Landes - seit 1994. Bei den jüngsten Wahlen 2020 hat er offiziellen Angaben zufolge mit 80,1 Prozent der Wählerstimmen gesiegt. Die Opposition akzeptierte das Wahlergebnis aber nicht. Dies löste Proteste im ganzen Land aus, die ein halbes Jahr lang dauerten. Auch die EU lehnt das Wahlergebnis ab. Die oppositionelle Kandidatin Swetlana Tichanowskaja lebt derzeit in der EU und ruft immer wieder zu mehr Sanktionsdruck auf Weißrussland auf."

Quelle: SNA News (Deutschland)

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