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Bundeswehr bildete bisher rund 700 kurdische Kämpfer aus

Archivmeldung vom 14.04.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 14.04.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
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Lizenz: Public domain
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die Bundeswehr hat - zum Teil mit Hilfe von Verbündeten - bislang nahezu 700 irakisch-kurdische Peschmerga-Soldaten für den Kampf gegen den "Islamischen Staat" ausgebildet. Das berichtet die in Berlin erscheinende Tageszeitung "neues Deutschland" (Mittwochausgabe).

Nach Auskunft des Verteidigungsministeriums wurden seit dem vergangenen Jahr nach einer ersten Einweisung von 115 kurdischen Kämpfern im sogenannten Kurdistan Training Coordination Center (KTCC) bei Erbil 465 Kämpfer trainiert. Dafür sind 68 deutsche Soldaten zuständig. Je zwei weitere sind beim deutschen Konsulat in Erbil, in Bagdad und im US-Hauptquartier in Kuweit stationiert. In Deutschland wurden bislang 86 Peschmerga-Soldaten ausgebildet, derzeit werden weitere 29 geschult.

Ende April und Anfang Mai sollen weitere Waffen aus Bundeswehrdepots an die Kurden geliefert, darunter 500 panzerbrechende »Milan«-Raketen und G36-Sturmgewehre.

Quelle: neues deutschland (ots)

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