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Ukraine: Rasmussen schließt russischen Einmarsch nicht aus

Archivmeldung vom 19.08.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 19.08.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Lage der Ukraine mit der Krim und Lage Russlands
Lage der Ukraine mit der Krim und Lage Russlands

Foto: CoArms
Lizenz: CC-BY-SA-3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Im anhaltenden Konflikt zwischen Russland und der Ukraine, schließt Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen nicht aus, dass Russland einen Einmarsch seiner Truppen in der Ukraine plant: "Gerade erst haben wir gesehen, wie Russland Soldaten an der ukrainischen Grenze zusammenzieht. Wir beobachten einen anhaltenden Strom von Waffen und Kämpfern aus Russland in die Ost-Ukraine", sagte er der "Bild-Zeitung" (Mittwoch).

Es sei klar, so Rasmussen, "dass die Russen sich ihre Optionen offen halten, weitere Interventionen in der Ukraine eingeschlossen". Als Antwort darauf, nannte er eine weitere Verschärfung der Sanktionen. "Das liegt nicht in der Verantwortung der Nato, eher der EU, der USA, der G7, aber: Wir werden entschieden antworten." Die Nato könne dabei helfen, das ukrainische Militär zu reformieren und zu modernisieren, sagte Rasmussen. "Kurzfristig gesehen, bedeutet das auch, dass das ukrainische Militär öfter an Nato-Übungen teilnehmen kann."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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