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Prozess gegen Punk-Band "Pussy Riot": FDP fordert Wort von deutschen Kirchen

Archivmeldung vom 10.08.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 10.08.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Pussy Riot
Pussy Riot

Foto: User:M5
Lizenz: GFDL
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der Menschenrechtsexperte der FDP-Bundestagsfraktion, Pascal Kober, hat von den deutschen Kirchen ein offizielles Wort bezüglich des Prozesses gegen die Punk-Band "Pussy Riot" gefordert. "Ein offizielles Wort der Kirchen in Deutschland wäre jetzt hilfreich", sagte der FDP-Politiker am Freitag in Berlin.

Ohne Zweifel hätten die Mitglieder der Band mit ihrer Protestaktion in der Moskauer Erlöser-Kathedrale die Gefühle vieler Christen über die Konfessionsgrenzen hinweg verletzt, so Kober. "Die unhaltbaren Umstände des Prozesses und das zu erwartende unverhältnismäßig harte Urteil dürfen Christinnen und Christen in aller Welt aber nicht ruhen lassen. Die Wahrung und Durchsetzung der Menschenrechte und damit verbunden der Rechtsstaatlichkeit sind immer Kernanliegen der Kirchen gewesen und müssen es auch in diesem Fall sein. Gerade dann, wenn zu befürchten steht, dass eine Justiz die Anliegen der Kirche zu eigenen Zwecken missbraucht. Die Kirchen in Deutschland dürfen die Politik mit ihrem Eintreten für die Menschenrechte und rechtsstaatliche Grundsätze im Rahmen dieses Prozesses gegen "Pussy Riot" nicht allein lassen", forderte der Menschenrechtsexperte.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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