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Experte warnt vor übereilter Staatshilfe für Banken

Archivmeldung vom 11.03.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 11.03.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Kritik wird europaweit laut gegen Großbankenchefs in der Politik: Viele halten die immer wärend gleichen Banken für "Regierende Großbanken"(Symbolbild)
Kritik wird europaweit laut gegen Großbankenchefs in der Politik: Viele halten die immer wärend gleichen Banken für "Regierende Großbanken"(Symbolbild)

Bild: Unbekannt / Eigenes Werk

In der Diskussion um mögliche Folgen der Coronakrise für die Wirtschaft hat der Bankexperte Han-Peter Burghof von der Uni Hohenheim vor übereilter Staatshilfe für die deutsche Finanzwirtschaft gewarnt.

"Man sollte die Banken auf jeden Fall nicht vorsorglich kapitalisieren, sondern erst dann, wenn sie wirklich massiv in Not wären", sagte Burghof Stattdessen fordert der Wissenschaftler, die Unternehmen von der überbordenden Regulierung zu entlasten, die ihr nach der Finanzkrise verordnet worden sind.  "Verantwortliche bei den Banken klagen heute darüber, dass sie viel zu viel Zeit nur noch mit der Erfüllung aufsichtsrechtlicher Vorgaben beschäftigt sind. Das Bankgeschäft wird dadurch inflexibel und teuer, was in der Krise durchschlägt."

Der Absturz der Aktienkurse bei der Deutschen Bank und der Commerzbank am Montag hatte neue Diskussionen über die Folgen der Corona-Krise auch für Banken ausgelöst. Die Kurse waren zwischenzeitlich auf ein Rekordtief gefallen. Das hatte Erinnerungen an die Finanzkrise 2008/2009 geweckt, die manche Banken nur mit massiver Staatshilfe überlebt hatten.

Quelle: Rheinische Post (ots)


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