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Jazenjuk erwartet keine rasche Lösung des Ukraine-Konflikts

Archivmeldung vom 04.04.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 04.04.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Arseni Jazenjuk
Arseni Jazenjuk

Foto: Mueller / MSC
Lizenz: CC-BY-3.0-de
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der ukrainische Premierminister Arsenij Jazenjuk erwartet nicht, dass der Konflikt in der Ostukraine in nächster Zeit gelöst werden kann. Er gehe davon aus, so Jazenjuk in einem Interview mit der "Süddeutschen Zeitung", dass der russische Präsident Wladimir Putin die Ostukraine als "Faustpfand" behalten wolle.

Die Ukraine sei für Putin ein "Aufmarschgebiet", um "weiter gegen den Westen zu kämpfen". Es gelte jetzt vor allem, so der Premier mit Blick auf die Vereinbarung von Minsk, "den Vormarsch" der Separatisten "aufzuhalten" und die "Trennlinie" zum Separatistengebiet zu sichern. Eine kurzfristige Lösung sei nicht in Sicht, im Gegenteil: "Ich will das offen sagen: Wir können das nicht schnell lösen".

Der Premierminister bestätigte, dass er auf absehbare Zeit auch nicht davon ausgehe, dass die "besetzten Gebiete befreit" werden könnten.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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