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Griechenland braucht mehr als 45 Milliarden Euro

Archivmeldung vom 28.04.2010

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 28.04.2010 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Flagge von Griechenland
Flagge von Griechenland

Das hoch verschuldete Griechenland braucht in diesem Jahr Medienberichten zufolge deutlich mehr als die bislang veranschlagten 45 Milliarden Euro.

Bundeskanzlerin Angela Merkel trifft sich heute mit dem Chef des Internationalen Währungsfonds (IWF), Dominique Strauss-Kahn, sowie dem Präsidenten der Europäischen Zentralbank (EZB), Jean-Claude Trichet, um über die Finanzhilfen für Griechenland zu beraten. Geplant sind zudem ein Treffen von Finanzminister Wolfgang Schäuble mit Strauss-Kahn und Trichet. Die Euro-Länder wollen Griechenland 2010 bis zu 30 Milliarden Euro Kredite bereitstellen, von denen 8,4 Milliarden aus Deutschland kommen sollen. Der IWF will zudem Kredite in Höhe von 15 Milliarden Euro bereitstellen.

Währenddessen wächst in Deutschland die Kritik an der Vorgehensweise der Bundesregierung. Die Grünen fordern eine Beteiligung der Banken und Gläubiger an dem Rettungspaket, die an den Anleihen für Griechenland verdient hatten. Ähnliche Forderungen kommen auch aus den Fraktionen der Regierungsparteien CDU und FDP. Die SPD hat dagegen in Aussicht gestellt, ihre Forderung nach einer Beteiligung der Gläubiger fallen zu lassen, falls die Bundesregierung eine verbindliche Zusage zur Einführung einer Bankenabgabe gibt. Die Unionsparteien wehren sich derweil gegen den Vorwurf der SPD, die Bundesregierung habe "das Volk hinters Licht geführt".

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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