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50. Geburtstag von Medico International: Keine Visa für Experten aus Afghanistan und Sierra Leone

Archivmeldung vom 18.05.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 18.05.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Das Logo von medico international
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Die Hilfsorganisation Medico International muss ihren 50. Geburtstag aller Voraussicht nach ohne zwei Ehrengäste aus Afghanistan und Sierra Leone feiern. Gut eine Woche vor Beginn des Festakts am 26. Mai in Berlin haben weder Hadi Marifat, Geschäftsführer der Organisation Afghanistan Human Rights and Democracy, noch Abu Brima, Geschäftsführer des Netzwerks Movement for Justice and Development, die nötigen Visa für die Reise nach Deutschland, wie der in Berlin erscheinende "Tagesspiegel" (Online-Ausgabe).

Marifat und Brima sollen beide in Berlin auftreten. Die Verweigerung von Visa sei "Teil einer skandalösen Entwicklung, die wir seit längerem beobachten", erklärt Medico-Geschäftsführer Thomas Gebauer dem "Tagesspiegel". "Als Folge von Grenzsicherungsmaßnahmen, aber auch um die Arbeit von Nichtregierungsorganisationen zu kontrollieren, werden Reisen von Projektpartnern zunehmend erschwert und unmöglich gemacht." Betroffen seien sogar Partner, deren Arbeit aus Mitteln der Bundesregierung gefördert werde.

Quelle: Der Tagesspiegel (ots)

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