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EVP-Politiker: EU-Staaten blockieren bessere Kontrollen von Medizinprodukten

Archivmeldung vom 17.01.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 17.01.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Peter Liese 2014
Peter Liese 2014

Foto: Foto-AG Gymnasium Melle
Lizenz: CC BY-SA 3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Drei Jahre nach der Debatte um mangelhafte Brustimplantate sehen Gesundheitspolitiker weiter hohe Risiken bei Medizinprodukten. Der gesundheitspolitische Sprecher der EVP im Europäischen Parlament, Peter Liese (CDU), warnte im Nachrichtenmagazin "Focus": "Wenn etwas passiert, dann werden wir alle gemeinsam am Pranger stehen. Dann heißt es: Europa hat die Regeln nicht so geändert, dass Patienten endlich geschützt sind."

Zu den Medizinprodukten zählen zum Beispiel Herzschrittmacher, Hüftprothesen oder Stents. Liese klagte: "Die EU-Mitgliedsstaaten blockieren die Verordnung." Gemeinsam mit Kollegen anderer Länder hat er sich nach "Focus"-Informationen vor einigen Wochen an die italienische Ratspräsidentschaft gewandt.

Am Dienstag will Liese der neuen lettischen Ratspräsidentschaft "die Dringlichkeit des Problems ans Herz legen".

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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