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Poroschenko erklärt, Putin habe ihm nicht gedroht

Archivmeldung vom 25.09.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 25.09.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
U.S. Präsident Barack Obama trifft Pjotr Poroschenko, im Juni 2014
U.S. Präsident Barack Obama trifft Pjotr Poroschenko, im Juni 2014

Lizenz: Public domain
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der Präsident der Ukraine, Pjotr Poroschenko, hat im Verlauf der Pressekonferenz in Kiew erklärt, dass er sich „vor nichts jemals gefürchtet“ hätte. Dies meldet heute die online Redaktion von Radio "Stimme Russlands".

Weiter heißt es: "Am Dienstag war in den Massenmedien eine Information erschienen, wonach Russlands Präsident Wladimir Putin einen Brief an seinen ukrainischen Kollegen geschrieben hätte, in dem er an die Absicht Moskaus erinnerte, den Zugang von ukrainischen Waren zum russischen Markt einzuschränken, sollte Kiew zur Implementierung des Abkommens über die Assoziierung und den freien Handel mit der EU schreiten.

Poroschenko erzählte den Journalisten, dass er von Putin keinen Brief erhalten habe. Er erklärte ferner, dass er sich vor Sanktionen Moskaus nicht fürchte.

Poroschenko kündigt Treffen mit Putin an

Der Präsident der Ukraine, Pjotr Poroschenko, hat auf seiner heutigen großen Pressekonferenz in Kiew erklärt, er hoffe auf ein Treffen mit dem Präsidenten der Russischen Föderation, Wladimir Putin, in den nächsten drei Wochen in Europa.

Außerdem sagte der ukrainische Staatschef, er schließe ein dreiseitiges Treffen der Kontaktgruppe Ukraine-EU-Russland im Donbass, im Osten der Ukraine, bei gebührenden Sicherheitsvorkehrungen nicht aus.

Zugleich betonte Poroschenko, er hoffe, dass Russland und die anderen Länder die Wahlen des Oberhaupts der selbst ausgerufenen Volksrepublik Donbass, die für den 2. November angesagt seien, nicht anerkennen werden.

Poroschenko: der Frieden ist nicht allzuweit

Pjotr Poroschenko erklärte heute in Kiew auf seiner ersten großen Pressekonferenz als Präsident der Ukraine, dass er daran nicht zweifelt, dass der Frieden im Staat sehr bald eintreten wird.

„Der Frieden ist zweifellos nicht allzuweit“, versicherte der ukrainische Präsident den Journalisten. Poroschenko teilte zugleich mit, dass im Staat Militärreformen bevorstehen. Man wird unter anderem die Stärke der Berufsmilitärs in der Ukraine von 2,8 auf acht Prozent der Gesamtzahl der Armeeangehörigen erhöhen. Der Präsident sagte, dass die Ukraine außerdem bis 2020 die Verteidigungsausgaben von ein auf fünf Prozent des Bruttoinlandsproduktes erhöhen wird.

Ukraine stellt täglich bis zu 40 gepanzerte Fahrzeuge in Dienst

Die ukrainischen Rüstungsbetriebe und die Instandsetzungseinheiten der Streitkräfte und der Nationalgarde stellten im Augenblick täglich bis zu 40 gepanzerte Fahrzeuge in Dienst, erklärte der Präsident der Ukraine, Pjotr Poroschenko, während der großen Pressekonferenz in Kiew.

Darüber hinaus sagte Poroschenko, dass sich die Ukraine mit einer Reihe von Staaten über den Erwerb von unbemannten Flugapparaten für die Belange der Streitkräfte und der Nationalgarde geeinigt hätte. Von welchen unbemannten Flugapparaten genau die Rede ist, ob es sich um Aufklärungs- oder um Kampfdrohnen handle, teilte der Präsident nicht mit.

Zugleich sagte der ukrainische Staatschef, dass er es nicht für nötig halte, den Kriegszustand auszurufen."

Quelle: online Redaktion Radio „Stimme Russlands"

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