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Eckart Langen v. d. Goltz: Europa braucht eine Marshall-Plan-Hilfe

Archivmeldung vom 27.01.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 27.01.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Gerd Altmann / pixelio.de
Bild: Gerd Altmann / pixelio.de

"Der von der EZB angekündigte Ankauf von Anleihen ist ein erster Schritt in Richtung einer Lösung der Schuldenkrise." So Eckart Langen v. d. Goltz, Gründer und Geschäftsführer der PSM Vermögensverwaltung in Grünwald bei München.

"Einen dauerhaften Wirtschaftsaufschwung bringt dieser Ansatz jedoch nicht. Der indirekte Schuldenerlass in der EU durch die Notenbank kann nur ein Anfang sein. Der Dreh- und Angelpunkt für eine anhaltende Konjunkturbelebung bleibt der Konsument. Die Konsumenten haben einen Anteil von fast siebzig Prozent am BIP. Sie sind weltweit überschuldet, die Reallöhne sind in den letzten zehn Jahren gesunken. Wie soll es da je zu einer Konjunkturbelebung kommen?

Zur dauerhaften Konjunkturbelebung braucht Europa eine Marshall-Plan-Hilfe in Form von Euro-Anleihen in einer Größenordnung von mindestens 3.000 bis 4.000 Mrd. Euro. Die Garantie für diese Anleihen kann nur die EZB übernehmen. Die überschuldeten europäischen Staaten sind nicht in der Lage, eine derartige Hilfsaktion zu finanzieren. Auch Deutschland kann kein Haftungsrisiko für diese Staaten eingehen, sonst geht es selbst bankrott. Das kann nur die EZB."

Quelle: PSM Vermögensverwaltung (ots)

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