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Bundesbank-Präsident Jens Weidmann stemmt sich weiter gegen Anleihekäufe der EZB

Archivmeldung vom 07.10.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 07.10.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Jens Weidmann Bild: cducsu.de
Jens Weidmann Bild: cducsu.de

Bundesbank-Präsident Jens Weidmann stemmt sich weiter gegen einen möglich Ankauf von Staatsanleihen durch die Europäische Zentralbank. In einem Interview mit dem Wall Street Journal Deutschland sagte Weidmann, Staatsanleihekäufe über den Sekundärmarkt seien zwar nicht grundsätzlich verboten, doch müsse die EZB ihr Mandat besonders eng auslegen. Das Verbot der Staatsfinanzierung durch die Notenbankpresse dürfe nicht über den Sekundärmarkt umgangen werden.

Weidmann verwies zudem darauf, dass sich Staaten und Unternehmen durch die Niedrigzins-Politik der EZB bereits sehr billig finanzieren könnten. Kritisch äußerte sich der Bundesbank-Präsident zu dem von EZB-Präsident Draghi ausgegebenen Ziel einer Bilanzvergrößerung. Damit ziele die EZB in Richtung quantitativer Lockerung und das sei eine bedeutende Änderung ihrer Politik, so Weidmann.

Link zum Artikel: http://www.wsj.de/nachrichten/SB11287069537469764775104580199951583570316

Quelle: Wall Street Journal Deutschland

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