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Experte: Einsatz von Ebola-Virus als biologische Waffe möglich

Archivmeldung vom 08.08.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 08.08.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Biohazard, Symbol für Gefahren durch biologische Erreger
Biohazard, Symbol für Gefahren durch biologische Erreger

Lizenz: Public domain
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Professor Wladimir Nikiforow von der Föderalen Agentur für Medizin und Biologie Russlands hält es für möglich, dass das tödliche Ebola-Virus, das in Westafrika eine Epidemie ausgelöst hat, als biologische Waffe eingesetzt werden könnte. Dies meldet Radio "Stimme Russlands" unter Berufung auf die Nachrichtenagentur RIA Novosti.

Weiter heißt es: "Auf die Frage, ob es theoretisch möglich wäre, Ebola als biologische Waffe anzuwenden, sagte der Forscher am Freitag auf einer Pressekonferenz in der Nachrichtenagentur Rossiya Segodnya: „Dieses Virus kann im Prinzip versprüht werden, und dann gibt es große Probleme.“ Anders als für den Bau einer Atombombe würde für die Produktion biologischer Waffen ein kleines Labor ausreichen, so der Experte. Insbesondere bei den so genannten Schurkenländern könne man davor nicht sicher sein. „Es gibt Schurkenstaaten, und ich kann nicht garantieren, dass kein Land so etwas heimlich herstellt“, so der Experte. „Diese Gefahr besteht immer. Bei uns gibt es zuständige Dienststellen, die das überwachen.“

Der frühere russische Amtsarzt, Gennadi Onischtschenko, hatte am Donnerstag gemutmaßt, dass die Ebola-Seuche, die seit Februar bereits etwa 900 Menschen in Westafrika getötet hat, sich nicht ohne künstliche Mitwirkung verbreitet habe."

Quelle: RIA Novosti - online Redaktion Radio „Stimme Russlands"

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