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Rasmussen: Nato muss schneller und flexibler werden

Archivmeldung vom 03.06.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 03.06.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Doris Oppertshäuser
Anders Fogh Rasmussen
Anders Fogh Rasmussen

Foto: Colin
Lizenz: CC-BY-2.5-dk
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen hat bei einem Treffen der Verteidigungsminister der Mitgliedsstaaten dazu aufgerufen, das Bündnis schneller und flexibler zu machen. Es müsse sichergestellt sein, dass die Nato in der Lage sei, sich zu verteidigen, so Rasmussen am Dienstag in Brüssel.

Die Krise in der Ukraine mache dies besonders deutlich. Rasmussen warf Russland eine Destabilisierung des gesamten euro-atlantischen Raums vor. "Russlands unverantwortliches und illegales Handeln ist eine ernste Herausforderung an ein einziges, freies und friedliches Europa", so der Nato-Generalsekretär. Die Mitgliedstaaten sollten daher "sorgfältig die kurz- und langfristigen Folgen für unser Bündnis prüfen".

Trittin: Rasmussen mit Forderung nach höheren Verteidigungsetats "auf dem Holzweg"

Der Grünen-Politiker Jürgen Trittin hat Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen attackiert, der gefordert hatte, die Verteidigungshaushalte der Nato-Staaten zu erhöhen: "Nato-Generalsekretär Rasmussen ist auf dem Holzweg. Eine Rückkehr zum Wettrüsten kann und darf es nicht geben", sagte Trittin, der Mitglied der Parlamentarischen Versammlung der Nato ist, am Dienstag in Berlin. "In der Ukraine-Krise kann die Nato nichts zur friedlichen Lösung beitragen - aber durch fahrlässiges Gerede eine Lösung erschweren." Es komme in diesem Konflikt auf die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) als politischen Akteur und auf die Gespräche der EU mit Russland und der Ukraine an, so der Grünen-Politiker weiter. "Der Versuch ist durchsichtig, aus der Ukraine-Krise eine neue Definition der Nato abzuleiten. Es ist aber der falsche Weg, zu Aufrüstung statt zu gegenseitiger Abrüstung aufzurufen und die Atomwaffen in Deutschland nicht abzuschaffen, sondern sie zu modernisieren. Wir brauchen nicht höhere Rüstungsausgaben, sondern eine aktive, handlungsfähige EU-Außenpolitik. Die Amtszeit des Nato-Generalsekretärs Rasmussen endet bald. Und das ist gut so", so Trittin.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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