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Historiker Fritz Stern kritisiert Europäer für Umgang mit Griechenland-Krise

Archivmeldung vom 08.05.2010

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 08.05.2010 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Flagge der EU
Flagge der EU

Der deutsch-amerikanische Historiker Fritz Stern wirft den europäischen Staaten einen mangelnden politischen Willen im Umgang mit der Griechenland-Krise vor. "In Amerika hat man stark den Eindruck, dass angesichts der momentanen Krise in Griechenland an politischem Willen in Europa fehlt, diese Krise zu bewältigen", sagte der Friedenspreisträger des Jahres 1999 in einem Interview dem "Kölner Stadt-Anzeiger".

Was Europa fehle, sei ein Mann mit "solcher Durchsetzungskraft und dem Glauben an Europa, politischem Willen und ungeheurem Verständnis", wie es der frühere Präsident der früheren EU-Kommission, Jacques Delors, gewesen sei. Über Bundeskanzlerin Angela Merkel sagte der Historiker von der Columbia University in New York: "Sie hat zumindest lange Zeit nicht vermittelt, wie wichtig letztendlich dieses Europa ist." Europa sei immerhin eine Lebensbedingung für die weitere, gesunde und erfolgreiche Entwicklung der Bundesrepublik. "Schließlich hat Deutschland als stärkste Wirtschaftsmacht allen Grund, sich für die weitere Integration in Europa einzusetzen." Dem größten teil der Deutschen sei sich nicht bewusst, welche Erfolge das Land als Teil Europas erreicht habe. "Und man ist sich auch nicht bewusst, dass die alte Bundesrepublik und die neue Bundesrepublik die besten Jahre der modernen deutschen Geschichte darstellen."

Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger

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