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Union rückt von IWF-Beteiligung an Griechenlandpaket ab

Archivmeldung vom 26.05.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 26.05.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Logo Internationale Währungsfonds (IWF; englisch International Monetary Fund)
Logo Internationale Währungsfonds (IWF; englisch International Monetary Fund)

Der Internationale Währungsfonds (IWF) muss sich nach Ansicht des haushaltspolitischen Sprechers der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Eckhardt Rehberg, nicht mehr zwingend am 3. Rettungspaket für Griechenland beteiligen. Dem Nachrichtenmagazin Focus sagte Rehberg: "Die Beteiligung des IWF am 3. Rettungspaket gestaltet sich immer schwieriger. Für uns kommt es jetzt auf den Preis an: Verlangt der IWF für eine Beteiligung teure Gegenleistungen, wonach es derzeit aussieht, ist das schwer zu akzeptieren."

Rehberg betonte, in diesem Fall sei es besser, "wenn sich der IWF von sich aus nicht mehr beteiligt". Bisher hatte die Unionsfraktion darauf bestanden, dass sich der Währungsfonds am Hilfspaket beteiligt. Wie Focus weiter schreibt, hat der IWF ins Gespräch gebracht, als Gegenleistung für eine Beteiligung am Rettungspaket seine an Griechenland bisher vergebenen Kredite an den europäischen Rettungsfonds ESM übertragen zu können. Damit wolle der IWF die Zinslast Griechenlands senken und zugleich das Ausfallrisiko der Kredite loswerden, hieß es in Finanzkreisen.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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