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Veröffentlichte TTIP-Dokumente werden nur selten heruntergeladen

Archivmeldung vom 16.04.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 16.04.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Uwe Hiksch, on Flickr CC BY-SA 2.0
Bild: Uwe Hiksch, on Flickr CC BY-SA 2.0

Es ist eine Kernforderung der TTIP-Gegner: die Gespräche über das geplante Freihandelsabkommen er EU mit den Vereinigten Staaten sollen transparenter werden - doch tatsächlich ist das Interesse der Öffentlichkeit an den von der Europäischen Kommission seit dem Jahresbeginn veröffentlichten EU-Verhandlungsangeboten aber offenbar gering. Die insgesamt neun Dokumente werden im Internet extrem selten abgerufen. Das berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung (F.A.Z./Freitagsausgabe) unter Berufung auf interne Zahlen der EU-Kommission.

Im Durchschnitt sind die acht am 7. Januar ins Internet gestellten englischsprachigen EU-Dokumente bis zum 8. April dieses Jahres aufgerundet 2.300 Mal angeklickt worden. Das entspricht 760 Klicks im Monat und 25 Klicks pro Tag. Am häufigsten wurde von diesen Texten das Verhandlungsangebot der EU zur Lebensmittelsicherheit und dem Tier- und Pflanzenschutz aufgerufen. Unter dieses Kapitel fällt auch das umstrittene "Chlorhühnchen". Mit insgesamt 4.943 Klicks interessierten sich am Tag aber durchschnittlich auch nur 55 Internetnutzer dafür. Ein normaler Politik- oder Wirtschaftsartikel auf der Internetseite der F.A.Z. werde am Tag rund 50.000 Mal angeklickt, schreibt die Zeitung.

Selbst das erst am 10. Februar ins Netz gestellte EU-Verhandlungsangebot zur heftig umstrittenen regulatorischen Zusammenarbeit habe bis zum 8. April nur 4.958 Klicks erhalten, was 87 Klicks am Tag entspreche. In der Frage der regulatorischen Zusammenarbeit geht es darum, inwieweit der europäische oder amerikanische Gesetzgeber künftig den Handelspartner einbindet, bevor er neue Standards oder Gesetze erlässt.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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