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Bundeswehr geht im vorläufigen Abschlussbericht zum Gefecht bei Kundus nicht von neuer Qualität der Angriffe aus

Archivmeldung vom 10.04.2010

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 10.04.2010 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Bundeswehr/Bienert/Andrea Bienert
Bild: Bundeswehr/Bienert/Andrea Bienert

Die Bundeswehr tritt in ihrem vorläufigen Abschlussbericht zu den Vorgängen über die Gefechte bei Kundus vom Karfreitag, bei denen drei Bundeswehrsoldaten ums Leben kamen und acht verletzt wurden, Vermutungen über eine "neue Qualität" der Taliban-Angriffe entgegen.

Nach einem Bericht der "Leipziger Volkszeitung", die sich auf wesentliche Inhalte des Berichtes bezieht, hätten sich weder Mutmaßungen über tschetschenische Scharfschützen an der Seite der Taliban, noch Berichte über stundenlang medizinisch unversorgt gebliebene Bundeswehrsoldaten oder Hinweise auf qualitativ neuartige Sprengstoff-Angriffe auf den Bundeswehrkonvoi bestätigt. Entsprechende Informationen kursierten seit Tagen, auch in Kreisen des Bundeswehr-Feldlagers bei Kundus. Dem Bericht zufolge war eineinhalb Stunden nach den ersten Schüssen (10.34 Uhr am 2. April 2010) auf einen Zug der 1. Infantriekompanie rund sechs Kilometer westlich vom Feldlager Kundus eine zusätzliche Schutzkompanie vor Ort. Nach sieben Stunden und 17 Minuten (17.51 Uhr) hatte das 2. Infantriekorps das Feldlager verlassen, um die angegriffene Einheit abzulösen. Nach derzeitigem Stand gehen die Experten davon aus, dass die Gefechte beendet waren, nachdem ein Bundeswehr-Fahrzeug auf eine Sprengfalle gefahren war. Die Untersuchungskommission geht dabei von einer ungeheuren Zerstörungswucht der Sprengfalle aus die dazu geführt habe, dass die Bergung der Opfer länger als üblich gedauert habe, zumal das umgebende Gelände unübersichtlich und durch eine Mauer abgeteilt war. Dies sei der Grund für die verspätete Bergung eines Opfers gewesen. Vermutungen, dies habe länger als vier Stunden gedauert, wurden aber entschieden zurückgewiesen.

Quelle: Leipziger Volkszeitung

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