Direkt zum Inhalt Direkt zur Navigation
Sie sind hier: Startseite Nachrichten Weltgeschehen Situation auf Rettungsschiff "Sea Watch 3" spitzt sich zu

Situation auf Rettungsschiff "Sea Watch 3" spitzt sich zu

Archivmeldung vom 09.01.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 09.01.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Sea Watch Bild: majka czapski, on Flickr CC BY-SA 2.0
Sea Watch Bild: majka czapski, on Flickr CC BY-SA 2.0

18 Tage nach der Rettung von 49 Geflüchteten durch zwei Hilfsschiffe deutscher Aktivisten spitzt sich die Lage auf der "Sea Watch 3" zu. "Die Situation ist menschlich nicht mehr vertretbar", sagte die Kinderärztin Stephanie Schüssele, die bis zum vergangenen Freitag auf dem Schiff im Einsatz war, der "Frankfurter Rundschau". "Es ist unbedingt notwendig, dass die Menschen von Bord kommen."

Die Wasservorräte an Bord gingen zur Neige, viele Menschen seien seekrank. Dazu komme die Ungewissheit, wie es weitergeht. Die Verzweiflung sei riesig. "Es hat immer wieder Situationen gegeben, bei denen wir Angst hatten, dass sie eskalieren", sagte Schüssele. So sei am vergangenen Freitag ein Mann vom Schiff gesprungen, weil er zur maltesischen Küste habe schwimmen wollen. Die Helfer hätten ihn aber retten und wieder aufs Schiff holen können. "Dass die Lage an Bord bisher nicht völlig eskaliert ist, liegt nur daran, dass die Crew rund um die Uhr ihr Bestes gibt, um die Situation irgendwie in den Griff zu bekommen", sagte Schüssele der Zeitung.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

Anzeige:
Videos
Screenshot aus dem Ende befindlichen Videobeitrag
Zecken, und wie man sich davor schützt
Masern-Ausschlag bei einem nigerianischen Mädchen.
Welches Masernvirus?
Termine
4. Yogafestival Fulda
36145 Hofbieber
28.06.2019 - 30.06.2019
Newsletter
Wollen Sie unsere Nachrichten täglich kompakt und kostenlos per Mail? Dann tragen Sie sich hier ein:

Anzeige