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Österreichs Außenminister kritisiert deutsche Flüchtlingspolitik

Archivmeldung vom 24.02.2016

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 24.02.2016 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Sebastian Kurz, 2013
Sebastian Kurz, 2013

Foto: Ailura
Lizenz: CC BY-SA 3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Österreichs Außenminister Sebastian Kurz hat erneut Deutschlands Flüchtlingspolitik kritisiert. Kurz sagte gegenüber "Bild": "Wir müssen generell den Flüchtlingsstrom reduzieren. Österreich hatte letztes Jahr pro Kopf doppelt so viele Asylanträge wie Deutschland. Das geht kein zweites Mal. Daher haben wir für heute alle Innen- und Außenminister der Westbalkan-Staaten zu einer Konferenz nach Wien eingeladen, um das Eindämmen des Flüchtlingsstromes entlang der Route zu koordinieren."

Zu der Kritik von Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU), dass Österreich täglich bis zu 3.200 Flüchtlinge nach Deutschland durchlassen will, sagte Kurz: "Die Innenminister treffen sich am Donnerstag beim EU-Rat und sind in laufendem Kontakt. Österreich will die Partnerschaft und Kooperation mit Deutschland. Daher erwarten wir, dass Deutschland sagt, ob es noch bereit ist, Flüchtlinge aufzunehmen und wie viele oder ob es nicht mehr dazu bereit ist. Denn noch am Freitag sicherte Deutschland Griechenland offene Grenzen zu und war gegen eine Grenzschließung in Mazedonien."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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