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NDR Journalisten in griechischer Haft betraten Sperrgebiet aus Versehen

Archivmeldung vom 10.03.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 10.03.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Bild: Paul-Georg Meister / pixelio.de
Bild: Paul-Georg Meister / pixelio.de

Die beiden NDR Journalisten, die seit gestern Abend in Gewahrsam der griechischen Polizei sind, werden derzeit bei der Staatsanwaltschaft in Orestiada angehört. Die beiden Reporter waren im Grenzgebiet zwischen Griechenland und der Türkei, nahe der Stadt Didyomteicho am Fluss Evros, festgenommen worden.

Sie hatten für das von PANORAMA für das junge Angebot funk produzierte Format STRG_F in der Region zur Situation von Flüchtlingen recherchiert und dabei versehentlich militärisches Sperrgebiet betreten. Nach Informationen der deutschen Botschaft in Athen und Behörden vor Ort kommt es häufiger zu diesen Zwischenfällen. Offenbar ist das Sperrgebiet nicht umzäunt und ausreichend beschildert, so dass sich selbst Einheimische dort verlaufen. Trotzdem kommt es standardmäßig zu einem Verfahren, wenn Personen im Sperrgebiet aufgegriffen werden. Derzeit wird den beiden Journalisten nur ein Vergehen vorgeworfen: unbefugtes Betreten eines Sperrgebiets. Die beiden Journalisten haben eine Nacht im griechischen Gewahrsam verbracht und sind nach Auskunft ihres Anwalts wohlauf.

Quelle: NDR Norddeutscher Rundfunk (ots)

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