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Zahl der türkischen Asylbewerber seit Putschversuch um 60 Prozent gestiegen

Archivmeldung vom 18.02.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 18.02.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Bild: Gerd Altmann / pixelio.de
Bild: Gerd Altmann / pixelio.de

Die Zahl der türkischen Asylbewerber in Deutschland ist seit dem Putschversuch von August 2016 bis Ende Januar 2017 gegenüber den sechs Monaten davor um über 60 Prozent gestiegen. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage der Linksfraktion hervor, die der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" vorliegt. Demnach nahm die Zahl der Asylanträge von türkischen Staatsbürgern von August 2016 bis Januar 2017 auf insgesamt über 3100 zu.

Dagegen lag sie in den sechs Monaten davor nur bei 1900. Auch in den Monaten Dezember und Januar haben jeweils knapp 600 türkische Staatsbürger in Deutschland Asyl beantragt, heißt es in dem Papier. Im so genannten Easy-System wurden demnach im Dezember 589 und im Januar 573 türkische Asylsuchende registriert.

"Für die wachsende Zahl der Einwanderer aus der Türkei trägt die Bundesregierung Mitverantwortung", sagte Linken-Politikerin Sevim Dagdelen. "Durch ihre enge politische und wirtschaftliche Kooperation mit dem Folterstaat Türkei hat sie dem türkischen Staatspräsidenten Erdogan stets den Rücken gestärkt", sagte sie.

Quelle: Rheinische Post (ots)

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